Jasmin Huber

Hilfe in meinem Kopf herrscht Chaos – Meine 5 Tipps zur Selbstorganisation

„Das Genie beherrscht das Chaos“ (Albert Einstein)

Ja, der liebe Albert Einstein konnte sich das erlauben. Er war ja schließlich ein Genie. Wenn du auch zu dieser außergewöhnlichen Personen zählst – herzlichen Glückwunsch, ab hier brauchst du nicht mehr weiterlesen.

Falls du jedoch zu den Menschen gehörst, die zwar kreativ sind aber leider total chaotisch, dann kommen hier meine Tipps für dich, um endlich Ordnung in deinen Kopf zu bringen.

Tipp 1 | Eat the Frog

Diese Zeitmanagementregel ist unfassbar hilfreich, wenn man sie befolgt. In zahlreichen Büchern wird schon darüber geschrieben und was soll ich sagen – es ist meine absolute Lieblingsmethode für einen klaren Kopf und gegen Aufschieberitis.

Die Redewendung „Eat the frog first“ kommt aus dem Amerikanischen und besagt: Wenn du direkt morgens als erstes einen lebendigen Frosch verspeist, hast du das Schlimmste, was an diesem Tag passieren könnte bereits hinter dir. Aufs Business übertragen bedeutet dieses Sprichwort also: Wenn du jeden Tag eine ungeliebte oder schwierige Aufgabe zuerst erledigst, hast du den restlichen Tag mehr Zeit und Motivation fürs Wesentliche. Das führt langfristig zu mehr Erfolg.

Klingt eigentlich total einfach ist aber gerade für Daueraufschieber nicht selbstverständlich. Nimm dir also jeden Tag eine Aufgabe vor, die du erledigst, bevor du irgendein anderes Projekt startest. Keine Sorge, du darfst dir noch vorher die Zähne putzen und einen Kaffee machen. Aber dann, bevor du mit deiner Arbeit beginnst, solltest du dir eine Aufgabe schnappen und erledigen.

Und das bringt mich auch schon zum nächsten Thema. Dein Frosch könnte zum Beispiel die Umsetzung meines Tipps Nummer Zwei sein.

PS: Ich habe übrigens keine Ahnung wie Frösche schmecken

Tipp 2 | Mach dir einen Plan

Kennst du das auch: Du hast so viele Projekte und noch mehr Aufgaben zu tun, dein Kopf explodiert fast. An alles zu denken ist völlig unmöglich (Außer du bist Chuck Norris).

Also schreib dir deine Aufgaben auf. Wie du das machst ist dabei völlig egal. Du kannst dir Listen anlegen, alles in deinen Kalender eintragen, Notizzettel vollkritzeln oder auf ein Whiteboard schreiben.

Mit hilft es sehr, wenn ich meine Aufgaben an einem Ort sammel, den ich ständig im Blick habe. Deshalb schreibe ich alle meine Todos auf kleine Karten und hänge sie direkt über meinem Schreibtisch auf. So ist mein Kopf frei, ich habe immer den Überblick und kann quasi nichts vergessen. Das geht natürlich nur, wenn du dich auch dran hältst, alle Aufgaben zu notieren.

Wenn du allerdings total viel unterwegs bist, eine richtig Sauklaue hast oder einfach keine Lust zu schreiben, dann schau nach geeigneter Software und passenden Apps, die das für dich übernehmen. Es gibt unfassbar coole Tools, die dir dabei helfen deine Projekte zu strukturieren und deine Aufgaben stets im Blick zu behalten.

Tipp 3 | Strukturiere deine Projekte

Es ist ja schön und gut einen Plan zu haben. Der nützt aber nichts, wenn er nicht gut strukturiert ist. Sonst hast du einfach nur das Chaos aus deinem Kopf auf Papier gebracht, was ja schon der erste Schritt in die richtige Richtung ist. Aber chaotisch ist es immer noch. Es fehlt die Struktur, die dir den Überblick gibt. Hier einige Beispiele, wie du deine Aufgaben sortieren kannst, damit du auch wirklich davon profitierst:

  • Ordne deine Aufgaben nach Tagen, Wochen und Monaten
  • Ordne deine Aufgaben nach Priorität (sehr wichtig, wichtig, unwichtig, …)
  • Nutze die Eisenhower-Matrix (wichtig, nicht wichtig, dringend, nicht dringend)
  • Sortiere die Aufgaben in einzelne Projekte und kennzeichne diese in einer eigene Farbe oder erstelle eine eigene Liste oder Spalte

Tipp 4 | Behalte Erledigtes bis zum Feierabend

Es gibt einen ganz einfachen Trick, der dazu führt, dass du deinen Arbeitstag mit einem richtig guten Gefühl beendest. Lass die erledigten Aufgaben sichtbar und wirf vor Feierabend nochmal einen Blick drauf.

Wenn du deine Aufgaben auf Papier oder an einem Board erfasst, dann ist das ganz leicht umzusetzen: Wische die erledigten Dinge nicht gleich weg, sondern streiche sie durch, hake sie ab oder verschiebe sie in eine Art „Erledigt“-Spalte.

Ich habe mich zuerst auch gefragt, ob so ein banaler Trick tatsächlich einen Unterschied machen kann, bis ich es selbst ausprobiert habe. Wenn ich Abends noch einmal mein Board anschaue (in deinem Fall vielleicht auch: Todo-Liste, Notizzettel, oder was auch immer du verwendest), bin ich so stolz auf mich. Ich sehe ganz genau, was ich alles geschafft habe und kann mit einem guten Gefühl schlafen gehen.

Tipp 5 | Halte dich dran

Das ist wohl der schwierigste Part auf wem Weg zu einer besseren Selbstorganisation. Was nützen all die guten Vorsätze, wenn du schon nach wenigen Tagen wieder aufhörst dein Vorhaben umzusetzen. Wusstest du dass zwei Drittel der guten Vorsätze im neuen Jahr nicht einmal den Januar überleben? Kein Wunder hat man in den Fitnessstudios ab Februar wieder Platz.

Deshalb ist es so wichtig, deine Selbstorganisation in eine Gewohnheit zu verwandeln. Wie Zähne putzen. So dass du überhaupt nicht mehr darüber nachdenkst, sondern ganz automatisch in die Umsetzung kommst.

Halte dich ran und bleib organisiert!

Deine Jasmin

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1 Comment

Wpbingo

5. August 2019

test

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